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10.04.2002 - DIN 5008:2001-11

Tipp 26: Schreibweise von Adressen lt. DIN 5008

Aus den Word-KorrespondenzManager-Seiten: www.word-korrespondenzmanager.de

Für Anschriften gibt es auf Briefkuverts und in Briefdokumenten ein Anschriftfeld. Die Anordnung der einzelnen Zeilen einer Adresse erfolgt dabei immer nach demselben Muster.

Die Regeln:
  • Satzzeichen werden verwendet, nicht jedoch am Zeilenende.

  • Ortsnamen innerhalb Deutschlands werden nicht hervorgehoben. Ausländische Ortsnamen wie auch das Bestimmungsland werden in Versalien geschrieben (Großbuchstaben). Dabei steht zuerst der Ortsname (wenn möglich in der Sprache des Bestimmungslandes in einer eigenen Zeile, darauf folgt die Zeile mit dem Land. Das Bestimmungsland wird in deutscher Sprache geschrieben. Warum? Der Grund ist ganz einfach: Die Deutsche Post, die Deutsch spricht, bringt den Brief zum fremdsprachlichen Bestimmungland. Dort erfolgt die weitere Beförderung. Daher der fremdsprachliche Ortsnamen.

  • Postalische Vermerke (auch Vorausverfügungen, Ordnungsbezeichnungen, Hinweise für den Empfänger) gehören mit in das Anschriftfeld. Beispiel: Oberhalb der Adresse wird zum Beispiel angegeben "Nicht nachsenden" oder auch "Persönlich". Nach Möglichkeit (wenn der Platz ausreicht, ist ein solcher Vermerk durch Leerzeile von der nachfolgenden eigentlichen Adresse zu trennen.

    Die Reihenfolge (in Briefen innerhalb Deutschlands):
    1. Postalische Vermerke
    2. Leerzeile
    3. Empfängerbezeichnung
    4. Postfach oder Straße und Hausnummer
    5. Leerzeile
    6. Postleitzahl und Bestimmungsort

Besonderheiten
  • Bei Großempfängern sollten weder Postfach noch Straße und Hausnummer angegeben werden. Sie erkennen Post von Großempfängern daran, dass nach der Absenderbezeichnung nur eine (Großempfänger-) Postleitzahl und die Ortsangabe folgen.

  • Ortsteilnamen (wenn sie angegeben werden sollen) werden ohne Postleitzahl in einer eigenen Zeile oberhalb von Postfach oder Straße angegeben. Sie dürfen nicht in derselben Zeile wie der Bestimmungsort (der mit Postleitzahl genannt wird) geschrieben werden.

  • Zusätzlich zur Straße dürfen Gebäudeteil, Stockwerk und/oder Wohnungsnummer genannt werden. Dabei folgen diese Angaben nach zwei Schrägstrichen ( // ) zur optischen Trennung in derselben Zeile wie die Straßenangabe.

  • Neu: In Anpassung an internationale Gepflogenheiten darf jetzt auch auf Leerzeilen innerhalb des Anschriftenfeldes verzichtet werden, ohne dadurch die Maschinenlesbarkeit - und damit die Laufzeiten - bei der Deutschen Post zu beeinträchtigen. Das ist ein Vorteil, da bei Einsatz von Postvermerken und mehrzeiligen Empfängerangaben (zum Beispiel mit Funktion/Abteilung) oft der Platz nicht ausreicht.

    Falls aus Platzmangel eine nachfolgende Leerzeile entfallen muss, werden postalische Vermerke hervorgehoben (zum Beispiel durch Unterstreichung).

  • Empfängerbezeichnungen werden sinnvoll in Zeilen gegliedert. Dabei stehen Berufs- oder Amtsbezeichnungen (Direktor, Steuerberater, Professor) neben der Anrede "Frau" oder "Herrn" (in der Zeile oberhalb des Namens).

  • Akademische Grade wie Dr., Dipl.-Ing. ... stehen unmittelbar vor dem Namen.

  • Bei Untermietern folgt dem Empfängernamen eine Zeile mit dem Namen des Wohnungsinhabers (z. B. "bei Frau Müller").

  • Wenn Sie an bestimmte Ansprechpartner in größeren Unternehmen schreiben, sind beide Reihenfolgen möglich - die Nennung des Ansprechpartners und dann das Unternehmen oder umgekehrt. Dabei entscheiden Sie: Wenn der Ansprechpartner selbst - und nur er - den öffnen soll, dann schreiben Sie seine Anrede und seinen Namen zuerst. Dann erst folgt in der nächsten Zeile das Unternehmen. Wenn der Brief (zum Beispiel bei Urlaub) nicht liegen bleiben sollte, dann nennen Sie zuerst das Unternehmen und dann erst den Namen des Ansprechpartners. Es gibt keine Garantie, dass diese Regeln beim empfangenden Unternehmen eingehalten werden, aber zumindest Bürofachkräfte sollten sie kennen.
Aus den Word-KorrespondenzManager-Seiten: www.word-korrespondenzmanager.de. Weitere DIN-Tipps unter Aktuelles

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